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Mission Statement

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)

  • unterstützt Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung und stärkt das Engagement ihrer Nachkommen,
  • agiert gemeinsam mit jungen Menschen für lebendiges Erinnern an die Schicksale der Verfolgten
  • initiiert zeitgemäße Bildung zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Fortwirkungen,
  • setzt sich für gleiche Würde und gleiche Rechte aller Menschen und gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung ein,
  • ermöglicht wirkungsvolles Handeln von Selbstorganisationen und ist strategische Partnerin und Förderin der Zivilgesellschaft.

 

Vor dem Hintergrund ihrer Gründungsgeschichte ist die Stiftung EVZ besonders in Mittel- und Osteuropa, Israel sowie in Deutschland aktiv.

Zukunftsagenda

Zu Beginn ihres dritten Wirkungsjahrzehnts ist die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) mit besonderen gesellschaftlichen Entwicklungen konfrontiert. Gezielte historische und politische Desinformation, die Zunahme von menschenfeindlichen Übergriffen on- und offline und die Abnahme von historischem Faktenwissen zur Geschichte des Nationalsozialismus betreffen unseren Gründungsauftrag unmittelbar – mit neuer Wucht und in neuer Form.

Durch die strategische Neuaufstellung positioniert sich die Stiftung im Lichte dieser Herausforderungen handlungsfähiger und wirkungsmächtiger. Die Potenziale des digitalen Wandels und zukunftsweisende Ansätze und Allianzen mit Partnerorganisationen für die Arbeitsfelder der Stiftung markieren den Aufbruch.

In Verbindung mit Zuwendungsmitteln des Bundesministeriums der Finanzen für ein neues Vorhaben „Bildungsagenda NS-Unrecht“ (ab 2021) sowie den Zuwendungen des Auswärtigen Amts für die Programme JUGEND erinnert (2020–2022) und Meet Up+ (2021–2023) fokussiert und vertieft die Stiftung EVZ nicht nur ihre eigene Förderprogrammatik, sondern erzielt durch deren ganzheitliche Einbindung in die Förderarchitektur zur historisch-politischen Bildung über NS-Unrecht auch eine größere Reichweite der Stiftungsarbeit.

Nach einem Jahr des intensiven Austauschs mit dem internationalen Kuratorium, rund 150 Expert:innen aus den Tätigkeitsfeldern und Zielregionen der Stiftung sowie einer externen Analyse der Perspektiven und Erwartungen verschiedener Stakeholder:innen stellen wir nun unsere Zukunftsagenda vor und gehen ans Werk.  

Mehr Erfahren? Lesen Sie hier die Zukunftsagenda (PDF-Dokument; dt/en/russ)

In diesem Sinne: Bleiben Sie uns verbunden, arbeiten & engagieren Sie sich gemeinsam mit uns.

Dr. Andrea Despot & Dr. Petra Follmar-Otto, Vorständinnen

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